Brandschutz

Jedes Holzmassivhaus von MATERIO green erfüllt die strengen Brandschutzbedingungen – egal ob Sie ein Einfamilienhaus oder ein Gebäude mit mehreren Geschossen damit bauen möchten. Hierzu erstellen wir Ihnen bei Notwendigkeit natürlich ein Brandschutzgutachten.

Die Brandgefahr geht im Übrigen nicht von der Bauweise Ihres Hauses aus, sondern ist meist durch technische Defekte oder wie so oft wegen des Fehlverhaltens von Personen bedingt. In den ersten 30 Minuten ist das Gebäude kaum von der Brandentwicklung betroffen. Lange vor der Konstruktion brennt meist die Wohnungseinrichtung. Der entstehende Rauch stellt eine besonders große Gefahr für Bewohner dar, da die Einrichtungsgegenstände beim Verbrennen giftige Brandgase entwickeln können und eine Erstickungsgefahr primär durch diese Rauchentwicklung ausgeht.

Fängt das Holz an zu brennen, dann verdampft zunächst das gespeicherte Wasser. An der Oberfläche bildet sich dann eine Holzkohleschicht. Diese verhindert das Vordringen des Feuers in das Innere – solange bleibt die Festigkeit und Tragfähigkeit erhalten. Holz brennt gleichmäßig und langsam ab, somit ist ein plötzlicher Zusammenbruch nicht zu befürchten, im Gegenteil: Das Brandverhalten von Holz ist bestens bekannt, klar berechenbar und somit vorherzusehen. Zum Einsturz führende Spannungen wie etwa bei Stahlträgern, die sich unter Hitze ausdehnen, gibt es bei Holz einfach nicht. Diese Eigenschaft macht z.B.: die KLH-Deckenelemente für weit spannende Dachkonstruktionen besonders geeignet, denn diese bleiben bei einem Brandfall stabil.
Moderne Holzbauweisen erreichen leicht eine Feuerwiderstandsklasse von 90 Minuten und mehr. Hier erweist Holz gegenüber anderen Baumaterialien einen entscheidenden Vorteil, der im Ernstfall Ihr Leben retten kann.
Ebenso sind bei größeren Gebäuden die notwendigen Fluchtwege aus Beton leicht mit Holz zu kombinieren. Somit erfüllt MATERIO green auch in diesen Bereichen die Vorgabe `nicht brennbar` leicht.

Der Nachweis des Feuerwiderstandes von KLH-Bauteilen erfolgt im Rahmen einer statischen Berechnung. Als Grundlage dafür dienen die Europäische technische Zulassung ETA-06/0138 und die Bestimmungen nach EN 1995-1-2. Der Nachweis der Tragfähigkeit im Brandfall (Kriterium „R“) kann damit projektbezogen für jeden Bauteil geführt werden. Die Nachweise der Kriterien „E“ und „I“ – Raumabschluss und Wärmedämmung – können ebenfalls nach ETA-06/0138 geführt werden. (Mehr dazu auf der KLH-Homepage: http://www.klh.at/application/fire/)

Einige Projektbeispiele

Röhre Attersee
Bauvorhaben Bierfeld
Bürogebäude Türkismühle
Bauvorhaben Oberleuken
Studentenwohnheim WIST
Kindergarten Arche Noah in Mödling
MATERIO 195 mit Flachdach
Bauvorhaben Püttlingen
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